Geocache veröffentlich – und erster Ärger

Veröffentlicht: 3. Oktober 2011 von Team Kunterbunt in 1. News, 1.2. Lucka und ABG
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Gestern durften wir freudig feststellen, dass unserer Nachtcache „Waldschlösschen im Forst zu Lucka“ erfolgreich veröffentlicht wurde. Und bereits in dieser Nacht machten sich die ersten „mutigen“ auf den Weg um ihn zu loggen. Hierbei kam es wohl zu einem unerfreulichen aufeinandertreffen mit dem zuständigen Jäger und/oder Forstbeamten. Nun ist auch ihnen nichtnicht verwehrt Waldgebiete zu betreten, denn es ist ja immerhin ihr Job. Aber Leute die sich im Wald aufhalten, dann (so haben wir vernommen) des Waldes zu verweisen, ist in keinster Weise akzeptabel. Sicherlich wird es von meiner Seite da noch ein klärendes Gespräch geben müssen, aber allen sei hier mal das Thüringer Naturschutzgesetz und das Thüringer Waldgesetz nahegelegt.

Im ersten heißt es in §34, „Jeder darf im Außenbereich die Flur auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr und unentgeltlich betreten. Vorschriften des öffentlichen Rechts, die das Betreten der Flur im weiteren Umfange gestatten oder die die Betretungsbefugnis einschränken, bleiben unberührt. Zusätzliche Sorgfaltspflichten der Eigentümer oder Nutzungsberechtigten der Grundstücke werden durch die Betretungsbefugnis nicht begründet.“

Das Thüringer Waldgesetz wird dann in §6 noch etwas genauer. Hier heißt es:

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der naturverträglichen Erholung ist jedem gestattet. Das Betreten und Befahren des Waldes geschieht auf eigene Gefahr, besondere Sorgfalts- und Verkehrssicherungspflichten des Waldbesitzers werden durch das Betretungsrecht des Waldes nicht begründet. Dies gilt auch für gekennzeichnete Wege und Pfade.

(2) Jeder Waldbesucher hat sich so zu verhalten, dass der Wald nicht beschädigt oder verunreinigt, seine Bewirtschaftung sowie die Lebensgemeinschaft nicht gestört und die Erholung anderer nicht beeinträchtigt wird. Hunde, die nicht zur Jagd verwendet werden, sind an der Leine zu führen.

Die Nutzung des Luckaer Forstes ist somit gestattet und da die Gesetzeslage keine ausdrückliche Festlegung bei der Uhrzeit vorsieht, ist auch die Nutzung bei Nacht rechtens.

 

Sicherlich mag der Pächter das Waldgebiet als sein Eigen ansehen, doch hier irrt er sich. Da wir selber den Wald oft am späten Abend und in der Nacht zu Outdoor-Geländespielen nutzen, bin ich auch nicht gewillt, hier nachzugeben. Vielmehr verärgert mich ein solch ignorantes Verhalten.

So viel dazu… sucht fein weiter den Cache…🙂

Quelle: Klick

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